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 Betreff des Beitrags: Re: Rostschutzmittel im Test
BeitragVerfasst: 2. Jul 2013, 22:53 
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Wieder ist ein Monat um und wieder gibts Bilder.
Der Rost blüht kräfrig weiter und ich hab jetzt nach zwei monatiger Salzdusche die Bestätigung, dass blankes Blech+ Wasser gar nicht mal so schlimm ist, aber sobald eben das Salz dazu kommt, geht die Post ab. Weiß man doch könnte man sagen. Ist auch richtig. Mir nimmt das aufjeden Fall wieder etwas mehr "Angst" vor dem braunen Monster.
Es geht jetzt auch schon unterm EP richtig die Post ab. Und die weiße Brantho-Zeile hat schiebt auch schon die erste Blase, wobei sich dieser Streifen noch am hartnäckigsten wehrt.
Die ersten drei Zeilen haben sich quasi fast schon ins nichts aufgelöst. Weder Owatrol, noch Dosenklarlack, noch Epoxydharz, oder Bitumenmasse oder normaler Dosenlack kann dem Rost was entgegnsetzen.
Das Zn95 ist als Untergrund sicher zu gebrauchen, aber da muss auch auf die Haftfähigleit geachtet werden. Und als Deckschicht definitiv auch nicht zu empfehlen. (Wird vom Hersteller aber auch darauf hingewiesen.)

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 Betreff des Beitrags: Re: Rostschutzmittel im Test
BeitragVerfasst: 1. Aug 2013, 17:21 
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Wieder ein Monat rum.
Mit der Salzmischung geht schon ordendlich die Post ab.
Einzig die EP-Spalte und die Brantho-Weiß-Zeile sind eigentlich noch von Interesse. Die restlichen Felder sind alle mehr oder minder schon mit dem Braunen Eisen-Tod beschäftigt.
Mich wüde interessieren, wie es unter dem Silikon und unter der Dichtmasse ausschaut.
Da der Test ja eigentlich schon so gut wie beendet ist, würde mich ne Methode interessieren, mit der ich die Beschichtungen wieder abbekomme ohne den darunter liegenden Zustand zu verändern. Einfach damit man sehen kann, wie es darunter ausschaut.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rostschutzmittel im Test
BeitragVerfasst: 6. Sep 2013, 00:30 
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Wie angekündigt habe ich den Test diese Woche beendet und die beschichtungen entfernt um zu sehen, wie es darunter wirklich ausschaut.

Von den Grundierungen/ Entrostern / Rostblocker (senkrecht)
stehen für mich das EP und das ZN95 gleich auf. Während das ZN95 etwas Rost nicht ganz verhindern kann (1K-Produkt und daher nur 99,9% dicht), rostet es jedoch viel langsamer weiter als unter dem EP. Da allerdings ist durch den 2K-Aufbau die Abschirmung von äußeren Einflüssen zu 100% gegeben. Die Roststellen die aufgetreten sind waren alles unterrostung von Nachbarfeldern.
Das Fertan hat erstaunlicherweise gegen die Behauptung vieler Kritiker nicht wirklich für schnelleren Neurost gesorgt.
Die unbehandelte Spalte sicherte sich sogar einen Platz im Mittelfeld.
Den vierten und letzten Platz teilen sich das Owatrol und das R-Stop. Owatrol schneidet hier bedingt schlechter ab. Das lag einfach daran, dass es sich nicht gut mit einzelnen (z.B. EP) Deckschichten vertragen hat und damit das Metall den Umwelteinflüssen ausgesetzt war. Bzw es hatte beim EP sogar den gegenteiligen Effekt, da sich das Wasser in den gebildeten Blasen sammeln konnte ohne abzutrocknen. Sieht man auch gut an der unteren Fläche, die komplett unterrostet war.
Das R-Stop hat sich gegenüber der unbeschichteten Spalte nicht signifikant besser gehalten. Also die ittelchen kann man sich getrost sparen.

Bei den Deckschichten ist es Glasklar:
Das weiße Brantho Korrux 3in1 ist nachwievor zu 99,9% Rostfrei.
An zweiter Stelle steht für mich die Karosseriedichtmasse. Aber hier darf man die Schichtdicke von >1mm berücksichtigen.
Gefolgt von meinem Experiment mit dem Silikon. Dort hat sich eigentlich nur dort Rost gebildet, wo sich das Silikon gelöst hatte oder eben von Nebenan unterwadert wurde.
Der blaue Dosenlack hielt sich auch ganz ordendlich, wurde aber eben vom Owatrol sabotiert.
Das Gleiche gilt für die EP-Schicht am unteren Rand.
Nun an 6. Stelle kommt das Brantho Alu. Warum das eine so viel besser abscheidet wie das andere ist mir Schleierhaft. Aber kann eigentlich nur an der Farbe/Pigmenten selbst liegen.
Im Anschluss positionierte sich der Bitumen. Und wie wir es ja schon alle kennen geht darunter klammheimlich die Post ab ohne das man was merkt. sieht man an der 2. Fläche, die ja fast unbeschädigt war. Dort wo der Rost unterwandern konnte blätterte der Bitumen einfach ab.
Das Epoxydharz bot keinen wirklich besseren Schutz. Auch hier wieder der Effekt, dass sich Blasen gebildet hatten, die nicht abtrocknen konnten.
Der Dosenklarlack besetzt den 9. Platz. Erstaunlicher weise gab es hier seitliche Unterrostungen der EP Grundierung.
Das Owatrol besetzt hier im Prinzip den letzten Platz, wenn man die unbehandelte Zeile außen vor lässt. Den einzigen Unterschied kann ich daran feststellen, dass der Rostrelativ glatt und nicht so schuppig ist, aber das tröstet recht wenig, wenn man die Hoffnung hat den Rost aufzuhalten.

Hier noch die Ergebnisbilder.

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Dateikommentar: Das blanke Blech
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Dateianhang:
Dateikommentar: Das blanke Blech mit dem Originalen überlagert um die unterwanderungen zu zeigen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Rostschutzmittel im Test
BeitragVerfasst: 6. Sep 2013, 09:55 
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Registriert: 17. Dez 2008, 17:45
Beiträge: 1738
Wohnort: Saarland
Super Test :top:
Vielleicht lässt sich das ja sogar in ner Zeitung Veröffentlichen?
Dir wären bestimmt viele Leute sehr dankbar.
Auf jeden Fall weiß ich jetzt was ich als nächstes mit gutem Gewissen kaufen kann.

Grüße

_________________
(ノ゚▽゚)ノ


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 Betreff des Beitrags: Re: Rostschutzmittel im Test
BeitragVerfasst: 20. Feb 2017, 23:53 
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Registriert: 26. Jul 2007, 15:49
Beiträge: 976
Wohnort: Berlin
Erstaunlich das es schon wieder 3 1/2 Jahre her ist wo du den Test beendet hast.
Mir hast du damit gut weitergeholfen.
Werde morgen meine Achsteile ruhigen Gewissens mit Brantho einpinseln. :top:
Also fettes DANKE für den Test Chilli :D

_________________
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