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BeitragVerfasst: 21. Aug 2014, 21:20 
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Hi Leute,

Ich habe meinen linken Radlauf 2009 teilweise ersetzt, der Innenradlauf musste auch erneuert werden.
Nachdem mein damaliges Schweissgerät der letzte Müll war und ich die Bleche auf Stoß eingesetzt habe hat es das Gelumpe auch gleich ordentlich verzogen.
Mittlerweile ist der ganze Kram zwar gespachtelt und lackiert, aber es macht sich eine tief sitzende Unzufriedenheit bei mir breit, zumal nun am Radlauf eine etwas unschöne Kante zur Originalsubstanz entstanden ist.

Kurzum die ganze Aktion war falsch angegangen und ein riesen Fehler :roll:

Wenn ich ehrlich mit mir und dem Corsa bin macht der Radlauf auf der anderen Seite auch nichts mehr her....nicht dass er Löcher hätte aber an den üblichen Stellen sieht man schon dass etwas Böses keimt.

Nach Komplettsanierung unserer Wohnung 2012 und diversen Nachwehen letztes und dieses Jahr will ich mich endlich mal grundlegend an den Corsa machen.
Dieses Jahr werden wenn ich nach draußen schaue und einen Blick auf den kalender werfe sichelich keine Brocken mehr aus dem Asphalt gerissen, aber anfangen kann man ja mal :)

Nun aber endlich zu meinen Fragen bezüglich Radlauferneuerung:

Angenommen ich trenne die alten Außenradläufe sauber aus (Ausbohren, Nibbler) und bei Bedarf die Innenradläufe auch...wo kann ich mir einen Fixpunkt suchen, ohne dass der ganze Kram hinterher schrecklich schief wird? Wie habt Ihr eure Radläufe am Seitenteil angesetzt? Ich dachte jetzt daran mir eine Absetzzange zu kaufen und das Blech auf einer Seite nach hinten abzusetzen.
Bringt dieser Falz dann beim Schweissen genügend Stabilität dass sich das Seitenteil nicht mit verzieht?
Habt Ihr bei Euren Reparaturen das gesamte Reparaturblech vom Schwellerendstück bis unter die Stoßstange verwendet oder nur Abschnitte davon?

Wäre für ein paar Tipps sehr dankbar

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BeitragVerfasst: 21. Aug 2014, 21:28 
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Auf jeden Fall langsam punkten und immer weider gut abkühlen lassen. Das ist schon die halbe Miete. Und abwechselnd von außen nach Innen mit genügend Abstand in mehreren Touren:

1.......3.......2

1...4...3...5...2

1..6..4..8..3..9..5..7..2

1.10.6.12.4.14.8.16.3.17.9.15.5.13.7.11.2

Ich hoffe Du kanns das aus dem Zahlenchaos rauslesen.

Und zwischen den einzelnen Durchgängen gut auskühlen lassen. Gegen Ende hin kannste zwischen drinne eine Raucehn gehn :wink:

In meinem Thread kann man gut sehen wie mans machen kann und vor allem wie man es nicht machen sollte :roll: :wink:


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BeitragVerfasst: 21. Aug 2014, 21:37 
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Ich hefte grundlegend immer von Innen nach Aussen, ca. im 5cm Abstand, dann immer schön Mittig den nächsten Schweißpunkt, wenn die Abstände ca. 1cm betragen, ziehe ich kurze Nähte, zwischendurch immer schön abkühlen lassen, bei bedarf auch mal mit einem nassen Lappen abschrecken.

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Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man Morgens davor steht und angst hat, es aufzuschliessen. Zitat: Walter Röhrl
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BeitragVerfasst: 22. Aug 2014, 21:18 
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Hmmmm...also angenommen ich mach am Übergang zur Seitenwand einen Falz mit der Absetzzange, mache 20-25 Löcher in den Anschluss an der Seitenwand, schweisse nur in den Löchern und verzinne den Übergang.
Dann müsste doch eigentlich der Gerechtigkeit genüge getan sein und der ganze Müll bleibt gerade.
Oder liege ich da falsch und mir verzieht es den ganzen Krempel schon beim ABsetzen?

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BeitragVerfasst: 22. Aug 2014, 22:19 
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Wie Jupp das schon beschrieben hat, wichtig ist das Ganze mit Geduld anzugehen.
Teil einpassen und fixieren.
Heften und dann langsam punkten.
Ruhe ist hier das oberste Gebot.
Am besten einen Eimer Wasser mit nem Schwamm und immer sofort den Schweißpunkt abkühlen.

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Gruß Patrik


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BeitragVerfasst: 23. Aug 2014, 09:50 
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Zeit, Geduld und Wasser!
Hab damals extra etwas weiter auseinander gepunktet.

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...und freundlich grüsst das Zebra-Tier!


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BeitragVerfasst: 23. Aug 2014, 12:24 
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Oder man Schweisst es mit einem punkter. :top:


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BeitragVerfasst: 23. Aug 2014, 20:02 
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Ich nehme immer das komplette Teil bei den Radläufen. Weil oft versteckt sich hinter dem äußeren und dem inneren Radlauf mehr Keim als man von aussen sieht.

In der Höhe des Reparaturbleches kannst du variieren. Du musst nicht die komplette Fläche des Radlaufes in der Höhe verwenden, sondern nur soweit rausschneiden das du gut an den Innenradlauf kommst. In meinen bisherigen Fällen meistens ca. 8 bis 10cm.

Wenn du das Rep-Blech in der Höhe zurechtgeschnitten hast dann hältst du es so genau wie es nur geht an den Radlauf deines Corsa´s und zeichnest die Umrisse an. Mit nem Edding oder ner Anreissnadel oder ähnlichem. Muss auf jeden Fall möglichst genau sein. Jetzt kommt es drauf an. Wenn du auf Stoß schweißt, dann schneidest du jetzt einfach an der gekennzeichneten Linie entlang und trennst das alte Stück raus. Nimmst du eine Absetzzange lässt du nach unten einen Bord stehen der etwas kürzer ist als die Fläche der Absetzzange. Bisschen kürzer darum, dass dann dein Rep-Blech und die Seitenwand nicht aneinanderstoßen nach oben und unten hin, sondern im Idealfall ein Spalt von ca. 1 - 2mm ist.

Der Rest ist gepunktet, das bohrst du einfach ab. Kennst du ja wenn du das schonmal gemacht hast.
Wenn das alte Teil raus ist kannst du nun alle Flächen an denen später geschweißt wird blank machen. Nun mit der Absetzzange die Fläche an der Karosse absetzen. Immer wieder das Rep-Blech ranhalten und vergleichen ob alles passt. Hier helfen Gripzangen zum fixieren. Du kannst auch kleine Löcher bohren und das Rep-Blech und deine Seitenwand mittels dünnen Treibschrauben fixieren. Klappt sehr gut an abgesetzten Stellen, da dort das Blech doppelt liegt. Vorteil ist das du es solang fixieren kannst bis es richtig sitzt und es super anpassen kannst und es hält bombenfest. Zum späteren schweißen auch gut geeignet. Wenn alles ausreichend fixiert und blank ist, fängst du an alles zu verschweißen. Drauf achten dass das Blech richtig ordentlich an der Absetzfläche anliegt, sonst hast du nachher Probleme beim spachteln.

Mit dem Innenradlauf verfährst du ähnlich, du musst solang anpassen bis er richtig sitzt. Da kannst du auch herrlich mit Treibschrauben arbeiten. Erst mal alles fixieren und ausrichten bis alles passt und dann schweißt du den Krempel einfach rein. Mittels Punktschweißen. In welchem Verfahren wurde ja schon erklärt.

Ach ja, mit der Absetzzange hast du etwas mehr halt und bisschen weniger Verzug als auf Stoß schweißen. Löcher ins Rep-Blech machen und diese dann verschweißen würde ich in der Fläche nicht machen! (Ausser die Löcher vom fixieren...die musst du wieder zupunkten) Würde schon komplett durchheften, sonst markiert sich das später wieder durch den Lack durch...spreche da aus Erfahrung.


Eigentlich ist das kein Hexenwerk, du musst nur nur gewissenhaft und sauber arbeiten.
So, hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen. Falls ich was vergessen habe oder falsch erklärt habe, einfach korrigieren. :)

Gutes gelingen! :top:

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BeitragVerfasst: 23. Aug 2014, 20:32 
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Ich schweiße immer auf Stoß, das absetzen der Bleche sorgt nur dafür um neue Rostherde Möglichkeiten zu bieten, kein ordentlicher Karosseriebauer seetzt was ab.... :wink:

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BeitragVerfasst: 24. Aug 2014, 08:47 
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Danke an Lackos :top: für den sehr ausführlichen Post.

Ich wollte den Radlauf damals auch aus dem Rostherdgrund auf Stoß schweissen.
Leider hat dann auf halbem Weg mein altes Schweissgerät angefangen zu spinnen und ich habe des öfteren in den Spalt zwischen den Blechen "gedrahtet"....sieht innen aus wie ein Aliennest :mrgreen:
Durch den entstandenen Verzug werde ich beim nächsten Anlauf das komplette Repblech verbauen.

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BeitragVerfasst: 24. Aug 2014, 09:10 
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Wenn du solch ein Problem hast, das du einen "Spalt" zu schweißen musst, dann lass dir von einer zweiten Person, da wo man dran kommt von Innen eine Kupferplatte/Kupferhammer gegen halten, so kannst du von Aussen den Spalt zu schweißen ohne das dir zum einen alles nach Innen wegfällt und zum anderen hast kein "Aliennest" :wink:

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BeitragVerfasst: 24. Aug 2014, 13:47 
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Jane is klar....
Schweiss du mal mit nem Gerät, dass permanent Saft auf dem Schweissdraht hat und man nur noch auf der zweiten Schaltstufe schweissen kann ohne dass dir was wegbrennt...... :mrgreen:
Der Radlauf war halt draußen, das Auto musste wieder fahren.... :lol:

Habe mit dem neuen Gerät an meinem alten Omega schon ein paar Kleinigkeiten gemacht...ist ein himmelweiter Unterschied.
Power is nothing without control :wink: :lol:

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BeitragVerfasst: 24. Aug 2014, 18:39 
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Das mit dem absetzen stimmt schon Juppes, aber gerade für nen Anfänger ist es leichter so, weil diese Methode eher Fehler verzeiht. Finde ich zumindest.
Habe es aber auch von einem Karosseriebaumeister so gezeigt bekommen, mit der Absetzzange...und der hat sein Handwerk mehr als verstanden.

Sieht und macht vielleicht auch jeder bisschen anders. Fakt ist die richtige Konservierung danach. An die Seitenwand kommst du größtenteils sogar ganz gut ran von innen. Da kannst du im Nachhinein grundieren, Farbe reinsprühen und hohlraumkonservieren. Sonst nützt die beste Blecharbeit nix. :)

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BeitragVerfasst: 24. Aug 2014, 20:16 
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Black13i hat geschrieben:
Jane is klar....
Schweiss du mal mit nem Gerät, dass permanent Saft auf dem Schweissdraht hat


Ich habe auf so einem Gerät das schweißen erlernt, erst später in der Lehre habe ich mit guten Gerät geschweißt.

Lackos_1985 hat geschrieben:
Das mit dem absetzen stimmt schon Juppes, aber gerade für nen Anfänger ist es leichter so, weil diese Methode eher Fehler verzeiht. Finde ich zumindest.
Habe es aber auch von einem Karosseriebaumeister so gezeigt bekommen, mit der Absetzzange...und der hat sein Handwerk mehr als verstanden.


Ein Karosseriebaumeister sollte eigentlich Abstand vom Absetzen nehmen, ich bin selber Karosseriebauer und ich habe das Absetzen betrieblich nie erlernt, weils keine saubere Sache ist, kenne auch keinen Karosseriebetrieb der das anwendet.
Eine kleine Luftblase im Abgesetzten und schon ist ein Rostherd vorprogrammiert und gerade bei Anfänger ist das Risiko hoch das sie zwischen den 2 Blechen Luft haben, das sie nicht sauber aufeinander liegen. Dazu kommt dann noch, wenn man einen möglichen Verzug vom Schweißen ausrichten möchte, ist das mit einer Absetzkante schwerer als ohne.

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BeitragVerfasst: 24. Aug 2014, 21:58 
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Rosttechnisch kann ich bisher nix schlechtes feststellen an meinen abgesetzten Schweißarbeiten.
Jedoch fahr ich die Auto´s meist nur im Sommer, von daher... :wink:

Vielleicht sollte ich mir das auch mal abgewöhnen, aber ich mach es halt ganz gern so... :roll:

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